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RIO 2016 - Eine Million Euro für Barrierefreiheit der Paralympischen Spiele

25. Januar 2016, 06:55am

Veröffentlicht von sport-oesterreich

Rios Bürgermeister Eduardo Paes hat im Vorfeld der Paralympischen Spiele in RIO 2016 ein ehrgeiziges Projekt vorgestellt. An den berühmten Touristenspots Corcovado und an der Copacabana sollen in der brasilianischen Metropole für die Olympischen und Paralympischen Spiele deutliche Verbesserungen der Barrierefreiheit geschaffen werden. Rio will dafür insgesamt eine Million Euro investieren.

IPC-Präsident Sir Philip Craven ist erfreut über dieses Projekt. "Rio verdient großen Respekt dafür, das wird das Leben von einer Million Bürgern Rios ebenso verbessern wie das von zahlreichen Touristen", sagte der Präsident des Internationalen Paralympischen Committees bei einem Besuch in Rio. Rio will auch Straßen ausbauen, Rampen installieren, sowie Bushaltestellen und Parkplätze umbauen. Der Olympic Park, in dem 9 von 22 Sportarten ausgetragen werden, sei bereits zu 100 Prozent barrierefrei, so Rios Bürgermeister. Bei den anderen Sportstätten werde man bis zu den Spielen viele Verbesserungen herbeiführen.

Projektpräsentation Barrierefreiheit für RIO 2016, IPC Präsident Sir Philip Craven (Fotos: IPC)

Projektpräsentation Barrierefreiheit für RIO 2016, IPC Präsident Sir Philip Craven (Fotos: IPC)

Zwei Österreicher in der „ones to watch“ Reihe des IPC

In der Serie „ones to watch“ berichtet das IPC (International Paralympic Committee) über die FavoritInnen der Paralympics in RIO 2016 in allen 22 Sportarten. In den Sportarten Para-Kanu und Reiten wurden bisher auch zwei österreichische paralympische Athleten präsentiert.

Sechs Weltmeistertitel in Folge, wer wenn nicht Markus „Mendy“ Swoboda gilt als DER Favorit für die Paralympics im Kanu? Seit seinem Auftritt bei der Weltmeisterschaft 2012 in Polen, dominiert er die Sportart in seiner Kategorie KL2. In den letzten fünf Jahren wurde Markus Swoboda nur einmal geschlagen. Und zwar vom Australier Curtis McGrath, der auch in Rio als einer seiner stärksten Konkurrenten gilt.

Mit Pepo Puch, aktuell 3. der Weltrangliste in der Kategorie Grad 1b der Disziplin Reiten und zweifacher Medaillengewinner von LONDON 2012 - davon eine Goldene - zählt ein weiterer Österreicher in RIO 2016 zu den Favoriten.

Hier jeweils die Links zu den Artikeln über die beiden österreichischen paralympischen Athleten, Markus Swoboda und Pepo Puch, in RIO 2016.

Markus Swoboda und Pepo Puch (Foto: Österr. Kanuverband, Franz Baldauf)

Markus Swoboda und Pepo Puch (Foto: Österr. Kanuverband, Franz Baldauf)

5. Paralympisches Jugendcamp des ÖPC in Rio

Seit den Paralympics in Athen 2004 organisiert das Österreichische Paralympische Committee bei den Sommerspielen das Paralympische Jugendcamp. In SOCHI 2014 wurde es erstmals auch bei Winterspielen durchgeführt. In RIO 2016 findet das Jugendcamp bereits zum fünften Mal statt. Vom 6.-15. September 2016 haben sieben jugendliche NachwuchssportlerInnen mit Behinderung wieder die Möglichkeit die Paralympics hautnah mitzuerleben. Die Anmeldung erfolgt über das ÖPC. Anmeldeschluss ist der 26. Februar 2016. Infos zum Jugendcamp gibt es auf der Homepage des ÖPC.

Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren, die bereits eine paralympische Sportart ausüben und deren Verband Mitglied im Österreichischen Paralympischen Committee ist. Den jungen SportlerInnen soll mit dem Jugendcamp das Flair der Spiele nähergebracht werden, um sie für den Sport zu motivieren. Einige sehr erfolgreiche Paralympics-AthletInnen waren bereits bei den Jugendcamps dabei. Unter anderem die mehrfachen MedaillengewinnerInnen Claudia Lösch und Markus Salcher oder auch Nico Langmann in Sochi. Der Tennis-Youngster ist eine der großen österreichischen Hoffnungen und befindet sich gerade in der Qualifikationsphase für RIO 2016.

TeilnehmerInnen des Jugendcamps LONDON 2012 mit Mag. Petra Huber (ÖPC Generalsekretärin), BM a. D. Maria Rauch Kallat (Präsidentin ÖPC) und Brigitte Jank (Päsidentin ÖBSV).  (Foto: Franz Baldauf)

TeilnehmerInnen des Jugendcamps LONDON 2012 mit Mag. Petra Huber (ÖPC Generalsekretärin), BM a. D. Maria Rauch Kallat (Präsidentin ÖPC) und Brigitte Jank (Päsidentin ÖBSV). (Foto: Franz Baldauf)

Rückfragen & Kontakt:

Raimund Fabi
Österreichisches Paralympisches Committee

Telefon: 05 9393 20330
office@oepc.at
www.oepc.at

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