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Vier Stunden vom Red Bull Ring - Richard Lietz greift an

7. Juli 2015, 11:26am

Veröffentlicht von sport-oesterreich

(c) Philip Platzer Red Bull Content Pool

(c) Philip Platzer Red Bull Content Pool

Bei den „Vier Stunden vom Red Bull Ring“ gastiert am kommenden Wochenende das ELMS-Langstreckenrennen mit einem Starterfeld von 29 technologisch hoch entwickelten Boliden in Spielberg. In einer der vier Klassen, der LMGTE-Kategorie, kämpft auch der Österreicher Richard Lietz um einen Platz am Podium bei seinem Heimrennen. Die European Le Mans Series 2015 bietet ihren Zuschauern rund um das dritte Saisonrennen von 11. bis 12. Juli 2015 Motorsport auf höchstem Niveau.

In den Partnerserien sind die Formula Renault 3.5 sowie die TCR International Series zu sehen. Der Eintritt am gesamten Rennwochenende mit offenem Fahrerlager, einer Autogramm-Session und Pitwalk ist frei.

(c) Philip Platzer Red Bull Content Pool

(c) Philip Platzer Red Bull Content Pool

Vier Stunden vom Red Bull Ring - großes Fahrerfeld mit mächtig Power

Die ELMS-Boliden bringen es auf bis zu satte 480 PS und erreichen knapp 300 km/h. Das stattliche Fahrerfeld ist in Spielberg auf 29 Rennwagen und vier verschiedene Klassen aufgeteilt. In der Königsklasse LMP2 wird mit zwölf Autos Gas gegeben. Zudem feiert die LMP3-Klasse heuer ihr Debüt als Einstiegsklasse in den Langstreckensport. Vier dieser Fahrzeuge brettern über den steirischen Asphalt. Acht Supersportwagen gehen in der LMGTE-Klasse an den Start sowie fünf in der GTC-Kategorie.

© Gabi Tomescu Adrenalin Media

© Gabi Tomescu Adrenalin Media

Porsche-Pilot ist heiß auf das Heimrennen

In der LMGTE-Klasse verteidigen Alexander Talkanitsa sen., Alexander Talkanitsa jun. (beide BLR) und Alessandro Pier Guidi (ITA) vom österreichischen Rennstall AT Racing die Gesamtführung mit einem Ferrari F458 Italia. Zuletzt siegte das Team beim Rennen in Imola. Zudem hält der Niederösterreicher Richard Lietz (Proton Competition mit Sebastian Asch und Christian Ried – beide GER) in einem Porsche 911 RSR die österreichische Fahne am Red Bull Ring hoch.

Richard Lietz © John Rourke Adrenalin Media

Richard Lietz © John Rourke Adrenalin Media

Richard Lietz im Gespräch mit Projekt Spielberg

Das Projekt Spielberg hat mit Richard Lietz aus Ybbsitz in der Nähe von Göstling über seine Erwartungen für das Heimrennen gesprochen:

Projekt Spielberg: Was bedeutet es für Dich, als Österreicher auf dem Red Bull Ring ein Rennen zu fahren?

Richard Lietz: Wir haben hier wirklich eine Vorzeigestrecke, eine Luxusanlage. Ich wohne nur etwas mehr als 100 Kilometer entfernt und kann den Leuten nur raten: Kommt vorbei und schaut euch das an. Ich hoffe natürlich, vor heimischem Publikum am Podium stehen zu können.

Projekt Spielberg: Dein Team feierte in Imola mit einem zweiten Platz ein tolles Ergebnis nach einem spannenden Rennen. Können wir von der GTE-Klasse in Österreich am kommenden Wochenende gleich viel Spannung erwarten?

Richard Lietz: Aufgrund des hohen Levels der Piloten und aller Autos am selben Niveau entwickelt sich immer ein schöner Kampf um die Spitze. In Spielberg wird es sicher ähnlich zur Sache gehen wie in Imola, wenn nicht sogar noch härter. Überholen ist am Red Bull Ring einfacher, der Streckenverlauf ist enger. Das wird ein richtig sehenswertes Rennen für die Zuschauer in Österreich.

Projekt Spielberg: Wo ist Deiner Einschätzung nach die beste Überholmöglichkeit für GTE-Autos am Red Bull Ring? Wo glaubst Du, haben Besucher die beste Gelegenheit, die Autos in Action zu erleben?

Richard Lietz: In der Remus Kurve geht es am besten zum Überholen. Du kommst aus dem Windschatten heraus, anbremsen, runter bis in den ersten Gang, da sind die Gegner oft fällig. Auf der Geraden haben alle Autos ziemlich den gleichen Speed, deshalb muss man die Bremszonen abwarten. Auch die Castrol Kurve ist prädestiniert zum Überholen. An diesen beiden Streckenabschnitten ist sicher viel Action geboten.

Imola © John Rourke Adrenalin Media

Imola © John Rourke Adrenalin Media

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